Back to blog home

“Open Space” @ Inviqa

Wissensaustausch und Weiterbildung sind wichtige Bestandteile der Unternehmenskultur bei Inviqa. Seit September 2018 haben wir mit unserem “Open Space” ein neues Format, welches einen regelmäßigen, unternehmensweiten Austausch unter allen Mitarbeitern sicherstellt.

Heute sprechen wir mit Andreas Kleemann, dem Head of Development von Inviqa Germany, über das Format an sich sowie über weitere Weiterbildungsmöglichkeiten bei Inviqa.
 

Worum geht es beim „Open Space“?

Der “Open Space” ist ein noch recht junges Format bei Inviqa Deutschland. Er soll unsere Mitarbeiter aus München, Berlin und Köln stärker zusammenbringen, um Wissen und Ideen auszutauschen. Dabei war es uns wichtig, dass wirklich alle Mitarbeiter teilnehmen können, nicht nur Entwickler. Wir glauben daran, dass ein interdisziplinärer Austausch von Learnings und Ideen ein gemeinsames Bild schärft und uns stolz auf unsere alltägliche Arbeit und unser Erreichtes macht. Dabei sind wir für Themen über den Tellerrand hinaus offen. Es hilft aber natürlich, wenn wir uns inhaltlich in unserem erweiterten Umfeld als IT-Dienstleister bewegen, um möglichst viele Teilnehmer gedanklich mitnehmen zu können.

Der “Open Space”, ein noch recht junges Format bei Inviqa Deutschland, soll unsere Mitarbeiter aus München, Berlin und Köln stärker zusammenbringen, um Wissen und Ideen auszutauschen.

Andreas Kleemann, Inviqa

Wie kam es zu der Idee?

Vor etwa zwei Jahren haben wir die sogenannten “Project Talks” eingeführt. Die Idee dahinter war, unsere Projekte inklusive der Herausforderungen und Learnings vorzustellen, um allen Mitarbeitern zu zeigen, was für spannende Arbeit bei uns gemacht wird. Die Themen wurden bald vielfältiger und die Bereicherung für uns war schnell zu erkennen.

Dieses Format fand zweiwöchentlich für jeweils eine Stunde statt. Wir haben aber festgestellt, dass es im Projektalltag, in dem wir uns als Dienstleister befinden, relativ schwierig ist, dass sich Mitarbeiter für diese Stunde physisch, aber v. a. auch gedanklich, freimachen können. Deshalb probierten wir eine Umstrukturierung zu einem weniger häufigen, dafür längeren Block aus. Und wir haben schnell gemerkt, dass die Aufmerksamkeit, die wir dem Event damit verleihen, so auch umgekehrt stärkeren Fokus bei den Mitarbeitern erzeugt, ganz in unserem Sinne.

Der Open Space ist eine gedankliche Fortführung unserer firmenweiten, internen Konferenz “Inviqa Icon”, die zweimal im Jahr in London stattfindet. Nur eben lokaler und häufiger.

Wie ist der Ablauf einer „Open Space Session“?

Wir möchten die Sessions agil halten. Sie folgen aktuell einem Format im Vortragsstil, d. h. drei oder vier Themen, die von jeweils einem unserer Mitarbeiter vorbereitet und vorgetragen werden. Anschließend gibt es einen Zeitslot für Fragen, offene Diskussion und Anregungen. Wir halten uns aber offen, auch mal externe Referenten einzuladen oder ein komplett anderes Format zu wählen, wie z. B. das einer sog. Unconference, wo erst gemeinschaftlich Themen gesammelt, priorisiert und ausgewählt werden. Andere Formate wie Breakout Sessions oder Workshops sind ebenso gut vorstellbar, oder ein moderiertes Panel, um verschiedene Sichtweisen zu einem Thema aufzuzeigen.

Der “Open Space” wird aber immer entweder mit einem gemeinsamen Frühstück in den jeweiligen Offices eingeleitet oder mit einem gemeinsamen Mittagessen abgeschlossen.

Die Sessions sollen agil gehalten werden. Aktuell folgen wir einem Vortragsstil, d. h. drei oder vier Themen, die von jeweils einem unserer Mitarbeiter vorbereitet und vorgetragen werden - aber auch andere Formate wie Breakout Sessions oder Workshops sind denkbar.

Andreas Kleemann, Inviqa

Um welche Themen ging es in den letzten Sessions?

Wir hatten beispielsweise einen Vortrag zu “Internet of Things”, aber abseits des Buzz, sondern runtergebrochen auf “was bedeutet das am Ende eigentlich”. Das war spannend! Den gleichen Talk hat unser Mitarbeiter dann auch öffentlich auf der letztjährigen IPC Konferenz in München vorgetragen, ein prima “Nebeneffekt” also, wenn man so will.

Ein anderer Kollege hat uns in die Pomodoro-Technik eingeführt, einer interessanten Praxis zur individuellen Zeiteinteilung für effektiveres Arbeiten. Hierbei entstand auch eine lebendige Diskussion, ob und inwieweit das für uns in unserem Arbeitsumfeld realisierbar ist, da wir in engem Kundenaustausch arbeiten und regelmäßig kleinere und größere Meetings oder Syncs mit Kollegen anstehen. Einige Mitarbeiter haben aber bereits ausprobiert, ob und wie weit es für sie anwendbar ist. Wer weiß, ggf. haben wir dazu ja bald eine Retrospektive?

Darüber hinaus hatten wir Vorträge über persönliche “Pet Projects” und laufende Kundenprojekte. Kollegen aus England wurden remote zugeschaltet, um über die firmenweite Einführung von neuen Tools zu berichten oder ihr Herzensprojekt vorzustellen. Eine bunte Mischung aus vielen interessanten Bereichen.

Wie oft findet der „Open Space“ statt?

Unser Ziel ist es, den “Open Space” einmal im Monat stattfinden zu lassen. Natürlich ist so ein regelmäßiger Block von 3-4 Stunden pro Monat für die gesamte Belegschaft auch ein finanzieller Invest, den unsere Geschäftsführung aber gerne trägt
 

Wie kommt der „Open Space“ im Team an?

Na ich hoffe doch gut? Die Teilnahme ist auf jeden Fall spürbar höher als bei den vorhergehenden Formaten. Und an Themenvorschlägen mangelt es auch nicht. Unser Anliegen ist es, als Arbeitgeber eine Vielfalt an Weiterbildungsmöglichkeiten und “Teambuilding”-Maßnahmen zu bieten. Dazu gehört neben der individuellen Förderung auch, den gemeinschaftlichen Austausch zu fördern. Ich denke, wir werden dem bereits sehr gut gerecht. Aber wie bereits gesagt ist ein agiles Mindset ganz wesentlich. Wer weiß, ob wir über die Zeit nicht wieder andere Formate finden, die bestimmte Bedürfnisse besser erfüllen können?
 

Welche weiteren Möglichkeiten zur Weiterbildung bietet Inviqa?

Für das individuelle Training steht allen Mitarbeitern ein persönliches Weiterbildungsbudget zur Verfügung. Dafür können z. B. Konferenztickets erworben oder Webinare gebucht werden. Von diesem Budget ausgenommen sind dabei von der Firma geförderte, relevante Ausgaben wie bspw. Zertifizierungen für unsere alltäglich zum Einsatz kommende Software oder ähnliches - denn die kommen on top. Im Fokus des individuellen Budgets steht hier wirklich die Förderung der persönlichen Interessensgebiete jedes einzelnen. Natürlich ist das im Idealfall möglichst deckungsgleich mit den Zielen des Unternehmens, aber die Möglichkeit, auch “über den Horizont hinauszublicken” ist uns wichtig. Neben diesem monetären Weiterbildungsbudget gibt es auch ein zeitliches Kontingent (also Tage) für den Besuch von Konferenzen oder internen bzw. externen Trainings.

Darüber hinaus hat Inviqa in unserem “People und Learning”-Team Mitarbeiter, die sich rein um die Organisation und Realisierung von Trainings kümmern. Teil dieser Realisierungen ist eine Trainingsplattform, die 2018 eingeführt wurde und in der externe sowie von Kollegen erstellte Trainingsformate für individuelle Fortbildung zur Verfügung gestellt werden. Außerdem können alle Mitarbeiter in diesem System ihre “Skills” pflegen und angeben, welche sie zukünftig verbessern möchten oder welche sie ausdrücklich mehr einsetzen möchten. Auch das Setzen von individuellen Zielen (nicht zu verwechseln mit Zielvereinbarungen) zur persönlichen Weiterentwicklung und Erfolgsmessung ist möglich.

Besonders wichtig ist uns aber auch der kollaborative Austausch. Dazu bieten wir neben diversen Slack-Channels zu den unterschiedlichsten Themen sogenannte “Code Clubs”, die regelmäßig stattfinden und Entwickler-lastige Inhalte behandeln.  Die Formate variieren dabei von offenen Diskussionen, Vorträgen zu einem neuen Tool, einer neuen Praxis oder der Auffrischung alt bewährter Best Practices bis hin zu einer Hands-on-Coding-Kata-Session, in der gemeinsam programmiert wird.

Darüber hinaus finden noch sogenannte “Communities of Practice”-Meetings statt, in der sich Gleichgesinnte zu bestimmten Themen (bspw. moderne Frontendentwicklung oder eine unserer eingesetzten Plattformen wie Spryker oder Drupal) alle paar Wochen zusammenfinden. Ein effektives und hilfreiches Format, um den Wissenstransfer zwischen unseren Projektteams mit ähnlicher technischer Ausrichtung zu fördern.

Die Vielzahl an Angeboten zeigt, dass uns das Thema Weiterbildung und Wissensaustausch wirklich am Herzen liegt. Am Ende kommt es auf jeden Mitarbeiter selbst an, was sie/er aus diesen Möglichkeiten macht.

Für das individuelle Training steht allen Mitarbeitern ein persönliches Weiterbildungsbudget zur Verfügung. Das kann z. B. für Konferenzen (auch außerhalb Deutschlands) und Webinare genutzt werden. Auf unserer internen Trainingsplattform werden externe sowie von Kollegen erstellte Trainingsformate zu den verschiedensten Themen zur Verfügung gestellt. Für den kollaborativen Austausch bieten wir u. a. “Code Clubs” und “Communities of Practices” an.

Andreas Kleemann, Inviqa

Was sind Deine nächsten Ziele als Head of Development Germany bei Inviqa?

Ich möchte, dass meine Kollegen ihre Möglichkeiten ausschöpfen, um sich selbst und uns als Firma weiterzuentwickeln. Und da liegen die Interessen eben breit gefächert. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn jemand kein Interesse an der Teilnahme an einem der Formate hat, solange dies eine bewusste Entscheidung ist. Erfolgreiche und spannende Kundenprojekte stehen natürlich im Vordergrund, schließlich ist das unser Job. Das Umfeld ist jedoch wichtig und ist die Grundlage, mehr Spaß und Erfolg auf unseren Projekten zu haben.

Die Förderung gemeinschaftlich erarbeiteter und gepflegter Best Practices und Austausch von Learnings, bei gleichzeitiger Sicherstellung von Flexibilität für kontextbedingte Anpassungen im agilen Mindset, sehe ich weiter als eine wichtige Aufgabe. Wir haben smarte Menschen mit tollen Fähigkeiten hier, was gibt es besseres, als wenn wir alle voneinander lernen und davon profitieren können?

Andreas Kleemann, Head of Development, Inviqa

Karriere bei Inviqa

Um mehr zu erfahren, schau doch mal auf unsere Karriereseite. Alle unsere Stellenangebote findest Du hier.