Back to blog home

Einführung in Product Experience Management

Product Experience Management (PXM) ist der qualitative Ansatz in der Bereitstellung von Produktinformationen, bei der individuelle Kundenwünsche berücksichtigt werden - angepasst nach Verkaufskanal und Region, um das Kauferlebnis an jedem Touchpoint zu optimieren. In diesem Interview, stellen wir John Evans von Akeneo alle Fragen, die Sie immer schon über PXM wissen wollten.

Was ist Product Experience Management?

Product Experience Management (PXM) ist eine Strategie, die die Kundeninteraktion in den Mittelpunkt aller Aktivitäten stellt.

Wichtig ist, dass Ihre Produktinformationen vollständig, genau, relevant und pünktlich, am richtigen Ort, bereitgestellt werden. 

 

Es geht darum, die Markenbekanntheit zu erhöhen und die Beschaffenheit von Produktinformationen zu verbessern, um mehr Kunden über alle Touchpoints, in allen Regionen und in allen Sprachen zu generieren.

PXM ist ein komplett neues Aufgabengebiet, das Marketingspezialisten beherrschen müssen, um sicherzustellen, das die Product Experience differenziert ist und ihre Ziele im Bereich Customer Experience unterstützt.

Warum ist PXM wichtig?

Gute Customer Experience geht Hand in Hand mit überzeugender Product Experience!

Käufer erwarten die Verfügbarkeit relevanter Produktdaten, die Grundlage jeder guten Customer Experience. Jedoch gibt es hier auch Dinge, die falsch gemacht werden. 

Ein Fehler trat immer wieder in den  E-Commerce-Anfängen auf: Viele Einzelhändler versuchten damals das In-Store-Erlebnis online zu replizieren. Jetzt wo der Markt gereift ist, sieht man, dass die Customer Experience in jedem Verkaufskanal etwas unterschiedlich ist, so dass Ihre Product Experience jeweils darauf abgestimmt werden muss.

Wo passt PIM hinein?  

PIM ist der Grundstein für PXM. Es ist ein Werkzeug, das für Marketingspezialisten entwickelt wurde, um ihnen zu helfen, Produktinformationen zu sammeln, zu standardisieren, anzureichern, zu kontextualisieren und zu verteilen.

 

Gute PIM-Tools helfen Prozesse für Marketing-Fachleute zu vereinfachen und um sicherzustellen, dass Produktinformationen vollständig sind, bevor sie verteilt werden.

Ein gutes PIM-Tool ermöglicht es Marketing-Experten auch, Bilder und Übersetzungen sowie Attributsätze und Werte im Kontext für jeden Kanal und jedes Gebiet zu verwalten.  

 

Was ist das Geheimnis relevanter Product Experiences?

Die Bereitstellung einer guten Product Experience erfordert ganzheitliche, vollständige, genaue und qualitativ hochwertige Produktinformationen. Diese sollten auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt sein. 

Technische Daten sind der Grundstock von Produktinformation. Dazu gehören Produkt-Attribute, wie z. B. Größe, Abmessungen, Gewicht, Farbe, Material, Zutaten und so weiter.

Eine Produktauflistung wird relevanter, in dem sie User-Daten enthalten, wie z.B.: Wie kann ich dieses Produkt verwenden? Was kann ich damit machen? Sie müssen Ihren Käufern eine Vision geben, wie sie das Produkt nutzen und welche Vorteile sie daraus ziehen können.

Die wichtigsten Information sind emotionale Daten: Wie können Sie Käufer mit Ihrem Produkt in Verbindung bringen? Was werden sie daraus lernen? Wie geht man über das Alltägliche hinaus und schafft eine zufriedenstellende User Experience?

Shop-Betreiber müssen ihre kreativen Energien bündeln, um Produktbeschreibungen zu verfassen und Bilder auszuwählen, die die Markenidentität vermitteln, um eine bessere Verbindung zu den Käufern herzustellen.  

 

Bilder sind natürlich immer wichtig, um Produkte darzustellen. Denken Sie jedoch nach, wie Sie die Produkte auch im Zusammenhang darstellen können, um bestenfalls Emotionen auszulösen. Anstatt einfach nur ein Bild einer Lampe oder einer Badewanne anzuzeigen, können Sie ein Bild einer Szene erstellen, die zeigt, wie die Lampe eine Stimmung erzeugt, oder eine Wanne, die Sie sofort in einem Bad entspannen möchte?

Was steht auf dem Spiel?

Das größte Risiko besteht darin, einen Kunden an einen Wettbewerber zu verlieren, der die Product Experience besser kommuniziert. Oder aber, der Händler verkauft das Produkt selbst, jedoch wird die Bestellung zurückgeschickt, da sie die Erwartungen nicht erfüllt. 

Diese Risiken bestehen jedoch nur, wenn Ihr Produkt überhaupt gefunden werden kann. Wenn Ihre Produktinformationen nicht vollständig, ungenau oder im Vertriebskanal nicht passt, dann besteht eine reelle Chance, dass sie für potentielle Kunden unsichtbar bleiben.

So werden beispielsweise Sprachassistenten wie Alexa und Google Home immer häufiger eingesetzt. Die Art und Weise, wie Menschen auf diesen Geräten nach Produkten suchen, unterscheidet sich erheblich von der Eingabe in einen Browser.  

Die Wortwahl, mit denen Menschen per Sprache suchen, ist anders als beim Tippen. Ausserdem liest kein Sprachassistent eine lange Produktbeschreibung vor.

 

Daher ist es wichtig, Ihre Produktdaten für jeden Kanal in den richtigen Kontext zu stellen. Im Falle eines Sprachassistenten geben Sie eine Beschreibung für diesen Kanal an, die speziell auf die Funktionen des Geräts zugeschnitten ist und wie es Informationen verarbeitet.  

Das gleiche gilt für den internationalen Handel. Es ist wichtig, dass Ihre Produktinformationen für diese Märkte übersetzt und lokalisiert werden und wie Käufer in diesen Märkten interagieren.

Gibt es eine PXM Best Practice, die Sie mit anderen teilen können?

Da das Management von Product Experiences ein neuer Tätigkeitsbereich ist, müssen Marketing- und Vertriebsteams mit den richtigen Werkzeugen ausgestattet sein. 

Akeneo hat kürzlich eine Blog-Post-Reihe über PIM-Best-Practice veröffentlicht, die aussagekräftige Einblicke in den Umgang mit PXM und die Nutzung einer PIM-Lösung bietet, um die richtige Product Experience als Teil eines einheitlichen Kauferlebnisses zu bieten.

Was sollten Einzelhändler bei einer PXM-Lösung beachten?

Bei der Auswahl einer PXM-Lösung gibt es eine Reihe von Dingen zu beachten. Wie bei jeder anderen Technologie werden Ihre spezifischen Anforderungen von Ihrem Geschäftsmodell abhängen.

Sind Sie beispielsweise ein Omnichannel-Händler, der Produktinformationen für mehrere Kanäle benötigt? Sind Sie in mehreren Regionen mit unterschiedlichen Sprachanforderungen tätig? Sind Sie ein B2C- oder B2B-Händler oder möglicherweise beides? Verlassen Sie sich darauf, dass Lieferanten Produktinformationen bereitstellen, beteiligen sich Ihre Lieferanten aktiv daran oder sammelt Ihr Team Produktinformationen von Lieferanten manuell? 

Wenn ja, dann ist es wichtig ein Tool zu finden, das es zulässt, mehrere Sprachen und mehrere Kanäle zu nutzen und welches die verschiedenen Unterschiede zwischen B2C- und B2B-Einzelhandel kennt.

Eine Sache, die allgemein sein sollte, ist die Bereitstellung einer Workbench für Ihre Marketingspezialisten und den Vertrieb. Diese bietet eine Schnittstelle für eine einfachere Handhabung und Reduzierung manueller Arbeit.

Dies hilft dabei, Produkterlebnisse zu schaffen, die den Unterschied machen.

Wie optimiert man kontinuierlich den Produktinhalt?

Dies ist ein neuer Bereich im Bereich Product Experience Management. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Technologien im Machine Learning-Bereich, können Einzelhändler außerdem sicherstellen, dass ihre Produktseiten umfassend und genau sind. Das wird erreicht, indem sie auf kuratierte Produktdaten zugreifen, Fehler und Duplikate beheben, ihre Produktinformationen bewerten.

Um nur einige zu nennen!

 

Akeneo

Inviqa ist offizieller Partner von Akeneo, einem Open-Source Product Information Management (PIM)-System für Einzelhändler.

Schicken Sie uns eine E-Mail, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie von einer PIM-Lösung profitieren können.

Lesenswertes

Über den Autor 

Akeneo

John Evans leitet das Produktmarketing bei Akeneo, der führenden Open-Source-Lösung für das Product Experience Management.

Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im B2B-Marketing in den Bereichen Stammdatenmanagement, Business Intelligence und Supply Chain Software.